WILLST DU MIT MIR DSGVO KONFORM SEIN?


Der 25. Mai letzten Jahres wurde insbesondere von Unternehmern mit einem eher mulmigen Gefühl erwartet. An diesem Tag trat nämlich die jahrelang diskutierte DSGVO in Kraft. Hinter dieser etwas sperrigen Abkürzung verbirgt sich die sogenannte Datenschutz-Grundverordnung, die nach langwierigen Debatten und zahlreichen Neuentwürfen dann letztendlich doch von der Europäischen Union verabschiedet wurde. Eigentlich sollte diese Verordnung das digitalisierte Leben der EU-Bürger sicherer machen, indem es den verantwortungsvollen Umgang personenbezogener Daten seitens Unternehmen sicherstellt.

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Stattdessen herrschen auch nach fast einem Jahr der Verabschiedung immer noch viele Unklarheiten, die auch unseren Kunden in der Friseurbranche unnötige Kopfschmerzen bereiten. Insbesondere die Handhabung von Kundendaten wirft Fragen auf: Darf ich kundenbezogene Informationen ohne Weiteres speichern? Wie sieht es mit Fotos aus, die ich auf meine Facebookseite hochlade? Und was ist mit Werbung, die ich per E-Mail an meine Kunden verschicken will?

Generell ist es so, dass das Speichern von Kundennamen und Telefonnummern auch ohne eine Einwilligung des Kunden rechtens ist, da der Friseur diese Daten benötigt, um die Vertragserfüllung gegenüber dem Kunden gewährleisten zu können. Anders sieht es jedoch bei gesundheitsbezogenen Informationen aus. Beispiel: Eine Kundin leidet unter einer Allergie, ihr Friseur vermerkt dies in ihrer Kundenkartei, um bei der nächsten Färbung darauf acht geben zu können. Diese Information darf nicht einfach so gespeichert werden, sondern bedarf der ausdrücklichen Einwilligung der betroffenen Kundin.
Eine weitere Besonderheit stellen E-Mails und Textnachrichten an Kunden dar: Egal ob Werbemails, Geburtstagswünsche oder Gutscheine - auch hier ist immer eine schriftliche Einwilligung vonnöten. Das gleiche gilt für Fotos, die auf Social Media Kanälen oder deiner Homepage gepostet werden. Vorher-Nachher-Shots beispielsweise sind beliebtes Social Media Material für Coiffeure, doch ohne Erlaubnis der abgelichteten Personen könnte es später böse Überraschungen geben. Also: Erst fragen, dann knipsen!
Um auf Nummer sicherzugehen, sollte man von jedem Neukunden eine Einwilligung einholen. Bei dem Formular selbst gibt es aber auch einige Dinge zu beachten, beispielsweise, dass die Einwilligung für das Veröffentlichen von Fotos und die für das Speichern von Kundendaten getrennt angegeben sein müssen.

Das Gute ist, dass du dir darüber keine Gedanken mehr machen musst: Wir haben für dich eine interaktive PDF-Vorlage angefertigt, die du über den unten stehenden Button herunterladen kannst. Einfach die Infos deines Salons ergänzen und du bist auf der sicheren Seite! Du kannst das Formular direkt auf deinen Salon anpassen und sogar dein Salon-Logo integrieren.

Und falls es immer noch Unklarheiten geben sollte, keine Panik - sacasy Kunden profitieren von der juristischen Expertise unseres Partner-Anwalts John Sayed. Er klärt in einer DSGVO Erstberatung alle Fragen über das Thema und sorgt dafür, dass alles rechtmäßig ist. Die Erstberatung ist für sacasy Kunden sogar kostenfrei! Kontaktiert uns einfach über support@tentaworks.com, wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt und eine Beratung wünscht. Wir freuen uns auf euch!

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